Herzlich willkommen auf dem Bezirk Crottendorf

Gott beschenkt uns reich mit Gaben.
Dank sei dir, Gott!
Dass wir satt zu essen haben, Dank sei dir, Gott!
Pflügen, säen: Still verborgen wächst schon heut das Brot für morgen.
Schaffen, schlafen ohne Sorgen.

Dank sei dir, Gott!

T: Fred Pratt Green (England) 1970 ("For the fruits of this creation")
Dt: Günter Balders 1983/1999

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

In Vorbereitung auf unser Erntedankfest, las ich folgende Begebenheit: Ein Lehrer erzählt von seiner ersten Schulstunde, die er hielt. Es gab gleich Zoff. Ein Junge warf sein Pausenbrot, in Papier einge­wickelt, durch die Klasse und rief: „Will jemand mein Pausenbrot?“ Wie bei einer Schneeballschlacht flog das Brot hin und her. Schließlich zerriss das Papier und das Brot landete auf dem Boden. Der Lehr ging hin und hob es auf. Die ganze Klasse schaute zu. Was würde nun kommen? Der Lehrer nahm das Brot und aß es vor der Klasse auf. Fassungslos schauten ihm dabei seine SchülerInnen zu. Auch nachdem das Brot aufgegessen war, sagte er kein Wort. Aber alle erkannten, welchen Wert er dem Brot beimaß, das sie als wertloses Spielzeug angesehen hatten.

Auch wenn unsere Kirche dieses Jahr wieder „nur“ mit Blumen geschmückt sein wird, wird ein Brot auf dem Abendmahlstisch liegen. Hoffentlich wird uns wieder bewusst, dass das Brot für all das steht, was wir zum Leben brauchen – und auch haben.

Ich werde an noch etwas erinnert: Ich kenne einen Mann, der bis heute jedes Mal, wenn er sich beim Bäcker ein Brot kauft, dieses küsst.  Für ihn ist das ein Zeichen der Dankbarkeit, denn in der russi­schen Gefangenschaft hatte er eine Scheibe Brot schätzen gelernt. „Und nun“, so sagt er, „habe ich ein ganzes Brot in den Händen. Welch ein Schatz, ich kann es nicht fassen. Ich bin so dankbar.“

Die Schätze des Lebens dankbar und mit Ehrfurcht entgegenzunehmen, dazu lädt uns das Erntedank­fest ein. Gott schenkt uns das, was wir zum Leben brauchen. Und jedes Stück Brot erinnert uns daran.

Aus bewusster Dankbarkeit wollen wir unser Erntedankopfer zusammenlegen, um das wir ganz herz­lich bitten. Vielen Dank dafür und ein vergelts Gott.

Euer Gemeindepastor Bernt Förster


Die Ostdeutsche Jährliche Konferenz tagte in diesem Jahr im gesamten Konferenzgebiet, denn sie tagte digital. Als zentraler Ort, an dem alle "Drähte" zusammenliefen, wurde Schwarzenshof gewählt. Im Backhaus wurden die Sitzungen geleitet, Gottesdienste gestaltet und ein Konzert gegeben, an dem alle digital teilnehmen können. Auf der Seite www.emk-ojk.de wird die Konferenz mit Berichten, Bildern und Hintergrundinformationen die Konferenz begleitet.

 


Wir laden herzlich zu den Gottesdiensten in der Friedenskirche Crottendorf und in der Zionskirche Walthersdorf unter Einhaltung des Hygienekonzeptes ein. Beginn ist um 9.00 Uhr in der Zionskirche Walthersdorf und 10.00 Uhr in der Friedenskirche Crottendorf.

Neben den bekannten Hygiene- und Abstandsregeln ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer FFP2-Maske beim Betreten und Verlassen der Kirchen Pflicht. Am Platz ist es erlaubt, die Maske abzunehmen. Die Gemeindelieder dürfen wieder mitgesungen werden. Dabei ist allerdings der Mund-Nasenschutz zwingend zu tragen.

Wir bitten alle herzlich darum, sich zwingend an diese Regeln zu halten und danken allen dafür.

Ein ganz herzlicher Gruß ergeht an dieser Stelle an die, die wegen Corona – aus Selbst­schutz, bzw. aus Schutz der Anderen – für sich entschieden haben, vorerst nicht am Ge­meindeleben teilzu­nehmen. Wir sind und bleiben dennoch miteinander verbunden.

Ein Video der Gottesdienste kann ab sofort kurz nach dem Ende des Gottesdienstes in der Friedenskirche angesehen werden. Nähere Informationen findet ihr unter "Video".

NEU: Jeden Sonntag kann ein Gottesdienst aus einer EmK-Gemeinde der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz mitgefeiert werden.

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